Traden lernen: So klappt der Einstieg in den Börsenhandel!

Wer Trader werden möchte, der wird vermutlich als Autodidakt anfangen und sich mühsam verschiedenste Quellen erschließen, um das Trading zu erlernen. Was jedoch häufig fehlt ist ein Leitfaden, der eine sinnvolle Reihenfolge von Schritten bis zum eigentlichen Traden sicherstellt.

Dieser Artikel soll Ihnen eine solche Schritt-für-Schritt Anleitung an die Hand geben. Hier finden Sie die wichtigsten Grundlagen für den Einstieg in den Börsenhandel.

Was ist Trading überhaupt?

Zunächst macht es Sinn den Begriff „Trading" genauer abzugrenzen. Was bedeutet „traden" und wo ist der Unterschied zum Investieren?

Schlägt man im Wörterbuch nach, so wird „traden" recht neutral mit „handeln" übersetzt. Das ist allerdings eine sehr weitläufige und ungenaue Bezeichnung. In Bezug auf die Börse bzw. den „Handel mit Wertpapieren" versteht man nämlich grundsätzlich den kurz- bis mittelfristigen Handel von Finanzprodukten wie Wertpapieren, Rohstoffen oder Devisen. Beim Trading wird versucht kleinere Kursschwankungen auszunutzen und an diesen zu partizipieren, um eine kontinuierliche Gewinnmitnahme zu erreichen.

Der Broker: Was ist das und wozu brauche ich ihn?

Der Broker handelt Finanzprodukte im Auftrag seiner Kunden. Der Hintergrund ist einfach: Sie sind als Privatperson nicht berechtigt  direkt an der Börse Kauf- oder Verkaufsaufträge abzugeben.

Wer also den Einstieg ins Trading finden will kommt an einem Broker nicht vorbei.

Dafür müssen Sie ein Konto bei einem Broker eröffnen und dort zunächst Geld auf das Konto einzahlen.

Wir von MoreTrading empfehlen für Trader sich bei GBEbrokers ein Konto anzulegen.

Wenn Sie sich zu für GBEbrokers entscheiden bieten wir jedem Trader einen kostenlosen Probe-Monat für unser Premium-Paket MoreForex

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Die Trading-Plattform

Nachdem Sie sich für einen Broker entschieden und Geld auf das Konto eingezahlt haben benötigen Sie noch eine Trading Plattform.

Dabei empfehlen wir die Plattform Metatrader 4 oder Metatrader 5. Metatrader 5 ist dabei die neuste Version und ist für Anfänger auch eher zu empfehlen. Diese Plattformen sind in der Anwendung sinnvoll, da im nachhinein auch automatische Trading-Systeme installiert werden können. Nach der Installation der Plattform auf Ihrem Rechner müssen Sie nur noch die Plattform mit Ihrem Broker verbinden.

Anleitung für Metatrader: Zuerst auf Datei, dann Handelskonto Login und dann das Konto mit Passwort eingeben und den Broker bei Server eingeben und auf OK drücken.

Wenn alle Daten korrekt eingegeben wurden dann erscheint unten Ihr Kontostand.

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Wie viel Startkapital benötige ich zum Traden?

 

Wie viel Geld brauche ich, damit ich sinnvoll mit dem Trading anfangen kann? Dies ist wohl eine der am häufigst gestellten Fragen von Einsteigern und es ist wichtig hier keine falschen Erwartungen zu wecken. Traden ist heutzutage, dank Hebelprodukten à la CFDs oder Hebelzertifikaten, bereits mit einem sehr kleinen Konto grundsätzlich möglich. Wer mit höherem Hebel handelt kann mit einer Einlage von 200-500 € gute Ergebnisse erreichen. Bei kleineren Hebeln macht es mehr Sinn 1000€ als Ersteinlage einzusetzen.

Kleine Konten eignen sich daher vor allem, um das Traden zu lernen und sich an die Märkte zu gewöhnen. Natürlich kann das Kapital später aufgestockt werden, wenn der Trader nachhaltig profitabel ist und seine Trading-Strategie konstant durchführen kann.

Welche Märkte bzw. Werte eignen sich zum Traden?

Wer als Trading-Einsteiger ans Investieren oder Spekulieren denkt, der denkt zunächst meist an Aktien. Neben Aktien gibt es aber viele weitere interessante Anlageklassen die sich für das Trading hervorragend eignen. Zu den wichtigsten gehören Anleihen und Währungen (Devisenhandel). Natürlich hat jeder Bereich seine Eigenheiten und Unterschiede bspw. im Bereich der Gebühren oder des Kursverhaltens.

Was ist ein TAKE PROFIT?

TAKE PROFIT (Gewinnmitnahme) ist ein Auftrag, einen Trade zu schließen, wenn der Markt sich um einen bestimmten Betrag zugunsten der Position bewegt hat.

Was ist ein STOP LOSS?

STOP LOSS ist ein automatischer Auftrag zum Aktienverkauf, sobald eine Aktie mehr oder weniger deutlich im Minus ist. Man sagt zu solchen Aufträgen oft auch vereinfacht „STOP-Kurse oder STOP`s setzten“. Eine STOP LOSS - Order gilt nur bei einem Verkaufsauftrag und wird als eine spezielle Limit-Form bezeichnet.

Wie setzt man eine Position? - Kurzbeschreibung

Eine Position öffnet man indem man das Volumen bestimmt und im jeweiligen System auf "sell" oder "buy" klickt.

Danach sollte man möglichst einen STOP LOSS und TAKE PROFIT setzen . Das geschieht indem man entweder schon vor der Bestätigung der Position den STOP LOSS setzt oder nachträglich indem man (beim Desktop PC) einen Rechtsklick auf die Position und dann den jeweiligen STOP LOSS oder TAKE PROFIT eingibt. 

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Welche Trading-Strategien gibt es?

Die umfangreichste Frage in diesem Einführungsartikel ist sicherlich die nach der Selektion verschiedener Trading-Strategien. Schließlich gibt es beinahe unzählige Vorgehensweisen, um an den Kapitalmärkten eine Rendite zu erzielen. Es kann jedoch eine enorme Hilfe sein spezielle Trading-Signale mit einer hohen Erfolgsquote ab 75% zu sichern.

Unterscheidung nach Zeithorizont

Zunächst lassen sich Trading-Strategien nach dem geplanten Zeithorizont unterscheiden. Das heißt, wie lange sieht eine Strategie vor eine Position ungefähr zu halten?

  • Positionstrading
    Die Haltedauer beim Positionstrading beträgt einige Tage bis hin zu wenigen Monaten. Die Begrifflichkeit ist also recht weit gefasst. Wenn man in den Medien allgemein den Begriff „Trading“ liest ist damit meistens das Positionstrading gemeint.

  • Swingtrading bzw. Bewegungshandel
    Swingtrading bezeichnet eine Strategie, bei der versucht wird, die nächste Bewegung (den nächsten „Swing") eines Wertes zu handeln. Natürlicherweise beträgt der Anlagehorizont in dieser Strategie einige wenige Tage, teilweise kann ein Swing auch bereits Intraday, also noch am selben Tag, abgeschlossen sein. Swingtrading wird häufig mit der markttechnischen Betrachtungsweise (nach Voigt) umgesetzt.

  • Daytrading
    Der Name ist Programm: Beim Daytrading werden Trades in aller Regel am dem Tag geschlossen, an dem sie auch eröffnet wurden. Natürlich bedient sich auch ein Daytrader verschiedener Strategien und Taktiken, nach denen er seinen Handel betreibt. 

Wie viel Zeit brauche ich für`s Trading?

Nachdem Sie sich nun diesen Artikel und insbesondere die verschiedenen Trading-Strategien durchgelesen haben, lässt sich diese Frage bereits sehr viel einfacher beantworten: Es kommt auf Ihren Trading-Stil bzw. Ihre Strategie an und welche Hilfen Sie hinzuziehen!

Logisch: Der Scalper oder Daytrader wird höchstwahrscheinlich mehrere Stunden am Tag benötigen, um sinnvoll handeln zu können oder er benutzt Trading-Signale die eine direkte Handelsanweisung vorraussetzen.

Ähnlich auch der Swingtrader, der zwar auch im Bereich des Daytradings zu finden ist, sofern er intensiver handelt. Aber wie der Artikel „Swingtrading für Berufstätige" zeigt, ist Swingtrading – sofern Hilfsmittel wie Trading-Signale zum Einsatz kommen – auch nebenberuflich problemlos möglich.

Gerade die Möglichkeit, nebenberuflich zu traden, öffnet vielen Anfängern, die das Traden lernen möchten, später Tür und Tor in kurzfristigere Strategien, da diese so ihr Trading-Handwerk Schritt für Schritt verbessern können.

Die richtige Einstellung zu Trading-Verlusten und Fehlern

Eine Trading-Strategie ist nichts anderes als ein auf Wahrscheinlichkeiten bestehendes System, dass idealerweise einen positiven Erwartungswert hat.

Eine Trading-Strategie mit 40 %iger Trefferquote kann mit einem positiven Erwartungswert generieren – wenn die Gewinntrades den 60 %igen Anteil der Verlusttrades überkompensieren.

Was heißt das aber konkret in Bezug auf Verlusttrades?

Offensichtlich erziele ich bei 10 Trades, selbst bei regelkonformem Trading, 6 Verlusttrades, obwohl ich meine Strategie gemäß Regelwerk, also korrekt, umgesetzt habe.

Es liegt auf der Hand, dass Trading-Signale, speziell computergenerierte Signale, sogenannte Algo-Signale (siehe hier), eine höhere Trefferquote haben als von menschlichen Tradern erstellte Signale.

Das bedeutet, wenn der Trader seine Strategie einhält und noch Hilfsmittel dazu nimmt, gelingt ihm das Handeln fehlerfrei.

So banal dies klingen mag, so schwierig stellt sich in der Realität häufig die Umsetzung dar.

Stellen Sie sich vor, Sie haben die letzten 5 Trades mit negativem Ergebnis schließen müssen, obwohl Sie gemäß Regelwerk fehlerfrei gehandelt haben.

Eine Verlustserie, die durchaus häufig vorkommt. Versetzen Sie sich in diese Lage! Glauben Sie, Sie bleiben in dieser Situation gelassen?

Es geht nicht um emotionale Ausschreitungen, sondern um die kleinen, heimlichen Anpassungen, die Sie nach so einer Verlustserie evtl. vornehmen ohne Sie mit dem Regelwerk „abzusprechen".

Sie gehen einen Trade etwas früher ein als es das Signale vorsieht (Hoffnung), dann schließen Sie einen bestehenden Trade zu früh (Gier) oder Sie testen auf einmal eine ganz neue, unerprobte Strategie aus.

Diese letzten denkbaren Situationen, dass sind nun die eigentlichen Trading-Fehler die es zu vermeiden gilt, denn diese führen zu impulsivem und unüberlegtem traden. Und im schlimmsten Fall beenden Sie solche Trading-Fehler mit einem positiven Ergebnis und glauben, alles richtig gemacht zu haben.

Lange Rede, kurzer Sinn: So sichern Sie sich die richtige Einstellung und schützen sich vor Fehlern und emotionalen Leichtsinnigkeiten:

  • Sie haben eine detaillierte Trading-Strategie

  • Sie halten sich daran

  • Sie benutzen Trading-Signale

  • Sie schalten Emotionen beim Trading aus

Hierzu empfehle ich den Artikel:

"Gedanken eines Traders - Wieso bei gleichem Einstieg unterschiedliche Ergebnisse herauskommen..."

Fazit

Sie haben es bis hierher geschafft? Glückwunsch! Vielleicht haben Sie den Artikel aber auch nur überflogen und werden sich nun allmählich durch die verlinkten Artikel durcharbeiten und Ihr Wissen im Bereich Trading anreichern.

Wie dem auch sei: Machen Sie sich bewusst das Trading letztlich ein Handwerk ist. Es ist sinnvoll sich gründlich in das Vokabular und die Funktionsweisen von Börse und Trading-Strategien einzuarbeiten. 

 

Um es in den Worten von Fußballlegende Adi Preißler zu sagen: „Grau ist alle Theorie, maßgebend ist auf dem Platz."

 

Im Unterschied zur Fußballmannschaft startet der ambitionierte Trader aber in der Regel alleine und autodidaktisch.

Trading-Signale sind dabei ein häufig genutzter Weg zum profitablen Trading.

Erfolg im Trading zeigt sich durch gute Vorbereitung und eine Gelegenheit.

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