Trading – 10 goldene Regeln



Mit diesen 10 Regeln möchten wir zur Verbesserung des Verständnisses im Umgang mit Finanzmärkten im Allgemeinen und dem aktiven Handeln im Speziellen beitragen.

Die nachfolgende Aufzählung soll eine kleine Hilfestellung sein, welche Sie in Ihrem Alltag unterstützt.

Im Mittelpunkt des Tradings steht immer der Trader selbst.

Erfolg entsteht nicht ohne Grund im Kopf; daher ist es wichtig, dass Sie sich mit sich selbst und der menschlichen Psyche auseinandersetzen.

"Lassen Sie sich nicht von Ihren Emotionen leiten!"


1.Disziplin


Ohne Disziplin beim Traden werden Siekeinen konstanten Erfolg erzielen (lesen Sie hierzu auch: 5 Tipps zur Tradingdisziplin )

Sie müssen sich auf Ihre zuvor festgelegte Tradingstrategie besinnen und dürfen keinesfalls interpretieren und sich zu emotionalen Handlungen hinreißen lassen. Hyperaktivität wird sich kontraproduktiv auf Ihre Performance auswirken.


2. Verlieren gehört dazu


Neben der grundsätzlichen Einhaltung von Disziplin müssen Sie auch lernen verlieren zu können.

Beim Trading gehört es dazu auch mal eine falsche Entscheidung zu treffen. Verzweifeln Sie nicht, sondern lernen Sie daraus. Lassen Sie auch negative Erfahrungen in Ihre Tradingstrategie einfließen und verbessern Sie sie, in dem Sie Ihre Strategie anpassen.


3. Money-Management


Hierbei dreht es sich um Fragen wie: Wie viel Kapital soll überhaupt investiert werden? Wie soll der Einsatz aufgeteilt werden? Wie sind die Risikoparameter auf Ihr Gesamtkapital abgestimmt?

Deshalb sollten Sie sich vor dem praktischen Teil des Tradings bezüglich Handelsstilen, Timeframes, Setups und dergleichen Gedanken zum Money-Management machen.


4. Risiko-Management


Aufbauend auf dem Money-Management folgt das Risikomanagement. Das Risiko, welches Sie mit Ihren Transaktionen eingehen steht hierbei im Fokus.

Fragen wie: Was darf ich überhaupt pro Trade riskieren? Unter welchem Chance-Risiko-Verhältnissen? Die Anwendung von Stopp-Kursen spielt hierbei ebenfalls mit hinein.

Das setzen eines Stopps sollte in Ihrer Tradingstrategie nicht fehlen. Dieser gibt Ihnen eine gewisse Sicherheit auch wenn sie nicht jede Minute vor Ihrem Chart verbringen.



5. Ihr persönliches Setup


Hierbei geht es um Ihre persönliche Tradingstrategie. Haben Sie diese über einen längeren Zeitraum selbst entwickelt, gibt Ihnen das zusätzlich Selbstvertrauen und Sicherheit.

Sie benötigen klare Bedingungen zum Beispiel für Ein- und Ausstiege sowie für das Trademanagemant im Allgemeinen, nach denen Sie vorgehen können.


6. Die Trefferquote ist nicht alles


Wichtig ist nicht nur die Trefferquote, sondern auch im Verhältnis der großen Zahlen ein optimales CRV (Chance-Risiko-Verhältnis) zu suchen. Die 3:1 Regel ist dabei eine von vielen Möglichkeiten. Diese besagt, dass Sie nur Trades suchen und eingehen, die ein CRV von 3:1 aufweisen. Ihr Ziel sollte also eine 15% Renditechance bei einem Risiko von 5% sein. Langfristig erzielt man so, selbst bei einer Trefferquote von unter 50 Prozent, einen stetigen Kapitalzuwachs.


7. Multiplizierbarkeit


Michael Voigt hat es in seinem Buch „Große Buch der Markttechnik“ ausführlich beschrieben und doch ist es genau dies, worauf es beim Trading ankommt. Sie sind hier ja schließlich nicht im Dschungel und suchen das Abenteuer. Sie brauchen multiplizierbare Muster, Taktiken und einfache Setups, die Erfolg versprechen und immer wieder an den Märkten auftauchen.


8. Geduld


Sie müssen natürlich auch auf das richtige Setup warten können. Das lässt das Trading sicher „langweilig“ erscheinen, ist aber genau der wesentliche Punkt für einen erfolgreichen Handel.


9. Der Trading-Plan


Das Wichtigste zum Schluss! Halten Sie sich an IHREN Plan! Wenn Sie aus dem Trading mehr als nur ein Hobby machen wollen, das unter Umständen sogar viel Geld kostet (ohne die Verluste miteinzubeziehen), müssen Sie das Trading wie eine eigene Unternehmung sehen. Im täglichen „Kampf“ um Profit sollten Sie daher sämtliche Parameter des Überlebens an den Märkten mit ins Kalkül ziehen. Vergessen Sie nie: Die Profis mit Ihren Hochleistungsrechnern lassen sich das Geld sicher nicht gerne abnehmen und genau das sind Ihre virtuellen Gegner!


10. Emotionen


Der größte Feind eines Traders sind die Emotionen. Deshalb setzten alle großen Handelsinstitute für jede erdenkliche Phase im Börsenhandel optimierte Software ein. Wenn Sie die vorherigen Punkte beherzigt, sollten Sie eigentlich keine Probleme beim Traden bekommen. Dennoch ist es ratsam auf entsprechende Software nicht zu verzichten. Wenn Sie ohne entsprechende Software am Handel teilnehmen müssen Sie aufpassen, dass Sie Ihre Emotionen im Griff haben. Transaktionen aus dem Bauch heraus durchzuführen, in Verbindung mit dem Prinzip der Hoffnung – gerade bei Nachkäufen im Verlust – bringt zumeist nur eines: Nämlich den traurigen Niedergang Ihres Kontos.


Fazit:

Im Mittelpunkt des Tradings steht immer der Trader selbst.

Erfolg entsteht nicht ohne Grund im Kopf; daher ist es wichtig, dass Sie sich mit sich selbst und der menschlichen Psyche auseinandersetzen.

"Lassen Sie sich nicht von Ihren Emotionen leiten!"


Erfolg im Trading zeigt sich durch gute Vorbereitung und eine Gelegenheit.

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