Die häufigsten Gründe, warum Forex-Trader Geld verlieren



Wenn man sieht, dass sich Aktienkurse auf lange Sicht nur nach oben oder unten bewegen können, ist eine grundsätzliche Gewinnchance von 50% gegeben. Der Kern des Problems, warum Forex Trader Geld verlieren, ist menschliche Fehlbarkeit. Das wollen wir anhand dieses Artikels erklären.


Wenn Sie also mit dem Forex-Trading Geld verloren haben, ist die Chance groß, dass Sie einen der folgenden Fehler begangen haben. Jeder der erfolgreich im Forex-Trading sein möchte benötigt detaillierte Planung auf vielen verschiedenen Ebenen. Man sollte niemals mit dem Trading beginnen, wenn keine grundlegenden Kenntnisse über die Funktionsweise des Marktes bestehen. Außerdem sollten Sie ständig die Marktbewegungen analysieren. Hier soll es aber darum gehen, welche Fehler Sie vermeiden müssen, wenn Sie nicht am Forex-Trading scheitern wollen.


Overtrading oder auch Trading-Sucht


Overtrading ist oft ein Grund warum Trader am Markt Geld verlieren. Dabei handelt man zu oft und zu viel am Markt. Ausgelöst wird dieses durch unrealistische Profitziele, Trading-Sucht oder ungenügende Finanzmittel. Im ersten Step überspringen wir die unrealistischen Erwartungen, weil diese an späterer Stelle im Artikel besprochen werden.


Ein zu kleines Konto


Die meisten Trader wissen, dass es eine entsprechende Geldmenge braucht, um eine vernünftige Rendite zu erwirtschaften. Wenn man mit einem kleinen Konto Gewinne generieren will ist die Anwendung von Hebelprodukten nötig. Diese Hebelprodukte versetzen Trader in die Lage, mit geringem Kapital potenziell hohe Profite zu generieren, indem auf Kursbewegung von Basiswerten gesetzt wird.


Dabei ist zu entscheiden, ob man mit hohem Anfangsinvestment startet oder ein kleines Anfangskapital mit einem Hebel benutzt. Bei Hebelprodukten ist ein ausreichendes Risikomanagement wichtig. Der Schlüssel hier ist, dass man sicherstellt ob eine ausreichend breite Investitionsbasis vorhanden ist. Dieses erhöht die Wahrscheinlichkeit langfristiger Profitabilität und reduziert den psychologischen Druck, der mit dem Trading einhergeht.



Wie viel Anfangskapital wird benötigt?


Bei der Beantwortung dieser Frage ist es wichtig, die Hauptgründe dafür zu kennen, warum Forex-Trader Geld verlieren. Jeder Broker bietet eine Mindestgröße von 0,01 Lot (Mikro-Lot) an. Ein Mikro-Lot entsprechen 1.000 Einheiten der entsprechenden Währung.

Nicht nur mit einer kleinen Positionsgröße kann man das Risiko minimieren. Anfänger und Fortgeschrittene sollten immer auch einen Stop Loss einsetzen. In der Regel sollte der Anfänger nicht mehr als 2% des Handelskapitals pro Trade einsetzen. Wenn eine höhere Summe eingesetzt wird, steigt das Risiko mehr Verluste zu machen.


Das vorsichtige Ausbalancieren des Hebels mit einem niedrigen Volumen ist ein guter Weg, sicherzustellen, dass auf langfristige Sicht genug Kapital in Ihrem Trading-Konto verbleibt. Wenn man ein Mikro-Lot EURUSD einsetzen möchte mit einem Hebel von 1:400 ist eine Investition von 250€ nötig, wenn man die 2% Regel einhält. Ein größerer Hebel erhöht das Risiko mehr Geld zu verlieren.


Die Sucht zum Trading


Die Abhängigkeit vom Trading ist ein weiterer Grund, warum Forex Trader Geld verlieren. Dabei passiert den Betroffenen etwas, das professionellen Tradern selten passiert: Sie jagen dem Kurs hinterher. Der Forex-Handel kann sehr aufregend sein. Da es sich immer um kurze Zeitabschnitte mit hoher Volatilität handelt kann es zu großen Adrenalinschüben und großem Stress kommen, wenn sich der Markt nicht in die gewünschte Richtung bewegt.

Um solche Situationen zu vermeiden, sollten Trader immer eine klare Strategie zum Handel haben. Den Kurs zu jagen, was bedeutet, Positionen zu eröffnen und zu schließen, ohne einen Plan zu haben, ist das Gegenteil davon. Dieses bezeichnet man eher als zocken. Viele Trader glauben vielleicht, dass Sie den Markt im Griff haben, aber das stimmt selten. Oft kann man den Markt einfach nicht lesen.


Wenn sich der Markt als unlesbar für den jeweiligen Trader zeigt sollte man eher an diesem Tag davon absehen eine Position zu öffnen, da die Risiken zu hoch sein werden. Der Markt öffnet morgen wieder und neue Gelegenheiten bieten sich zuhauf.

Geduld ist im Trading eine Stärke und keine Schwäche. Trader die das verinnerlichen werden schneller in die Gewinnzone kommen. Es mag sich paradox anhören, aber manchmal ist es für einen Forex-Trader profitabler, den Markt an manchen Tagen erst gar nicht zu betreten.


Fehlende Anpassung an den Markt


Eine erarbeitete und getestete Trading-Strategie ist sinnvoll. Dabei ist aber immer zu beachten, auch wenn eine Strategie Ihnen früher einmal Erfolge beschert hat muss es in der Zukunft nicht immer auch so sein. Märkte sind immer in Bewegung. Wenn Märkte statisch wären, würde man nicht auf ihnen traden können. Durch ständige Veränderung des Marktes muss ein Trader in der Lage sein sich ständig an neue Bedingungen anzupassen.


Die gute Nachricht dabei ist, dass diese Veränderungen nicht nur Risiken bergen, sondern auch viele neue Trading-Gelegenheiten. Dabei muss ein Trader lernen, die durchschnittliche Volatilität richtig einzuschätzen, die auf wichtige Nachrichtenereignisse folgen.

Die Volatilität des Marktes kann einen erheblichen Einfluss auf Ihren Trading-Erfolg haben. Trader sollten deshalb beachten, dass sich diese Volatilität über Stunden, Tage, Monate oder gar Jahre erstrecken kann. Viele Trading-Strategien sind volatilitätsabhängig und liefern schlechtere Ergebnisse, wenn die Volatilität einsteigt. Eine Ausnahme und in vielerlei Hinsicht eine sichere Alternative zu solchen Strategien sind automatische Trading-Systeme, die sich immer selbst erfolgreich dem Markt anpassen und die jeweilige Volatilität berechnen. Ein Trader sollte deshalb immer sicherstellen, dass die von ihm eingesetzte Strategie mit der gegebenen Volatilität korrespondiert oder ein automatisches Handelssystem bzw. computergenerierte Trading-Signale in seine Strategie mit einbauen.

Selbst wenn man keine fundamentale Analyse betreiben möchte sollten man immer über relevante Nachrichten informiert sein und wissen, wie sich zum Beispiel Leitzinsentscheidungen von Zentralbanken auf Währungskurse auswirken können. Der Forex-Markt reagiert auf solche Nachrichten immer sehr schnell, da unausweichliche Geschehnisse auf Angebot und Nachfrage bestimmter Währungen auswirken.





Ein Schlechtes Risikomanagement


Ein ungenügendes Risikomanagement ist ein weiter wichtiger Grund, warum Forex-Trader am Markt auf Dauer Geld verlieren. Trading Plattformen sind deshalb mit einem automatischen Stop Loss und Take Profit Mechanismus ausgestattet. Daher ist es Wichtig den sicheren Umgang mit solchen Mechanismen zu beherrschen. Das verbessert die Erfolgschancen des Traders maßgeblich. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass es diese Instrumente gibt und man sie auch einsetzen sollte damit man nicht sein ganzes Trading-Konto einem zu großen Risiko aussetzt.


Weiter ist zu beachten, dass ein zu tief angesetzter Stop Loss eine profitable Position ungewollt beenden kann und ein zu hoch angesetzter Take Profit aufgrund hoher Volatilität nie erreicht wird.


Ein wichtiger Teil des Risikomanagement- Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV)

Mit dem CRV ist ein Maß gemeint, das einem Trader hilft festzustellen, wie hoch der Profit ist, wenn sich der Kurs in die gewünschte Richtung entwickelt und wie hoch der Verlust, wenn er das nicht tut. Wenn man zum Beispiel einen Take Profit bei 100 Pips und einen Stop Loss bei 50 Pips setzt beträgt das CRV 2:1. Das bedeutet, dass Sie zumindest bei einem von drei Trades den Break-Even-Point erreichen werden, vorausgesetzt, sie sind profitabel und haben den Kurs richtig eingeschätzt. Als Trader sollte man diese beiden Variablen immer beachten und schauen ob sie mit den Profitzielen übereinstimmen.


Wer vom Trading-Plan abweicht verliert oft Geld


Ein weiterer Grund warum Forex-Trader Geld verlieren ist eine schlechte Einstellung und ungenügende Vorbereitung auf die jeweilige Situation. Man sollte das Trading als Geschäft ansehen. Jedes ernsthaft verfolgte Geschäft braucht einen Businessplan. Äquivalent dazu muss ein Trader, der es ernst meint, Zeit und Aufwand investieren, um eine durchdachte Trading-Strategie zu entwickeln. Ein Trading-Plan sollte zumindest über optimale Entry und Exit Punkte, Chance-Risiko-Verhältnisse und Money-Management-Regeln verfügen. Wenn man eine solche Trading-Strategie erarbeitet hat kann man bei der Firma MoreTrading diese automatisieren lassen und muss nur noch für gelegentliche Einstellungen Zeit am Rechner verbringen.


Unrealistische Erwartungen


Es gibt vier Gruppen von Tradern, die sich auf dem Forex-Markt tummeln. Einmal gibt es da die sogenannten Überläufer von anderen Finanzmärkten. Diese sind auf der Suche nach besseren Konditionen oder wollen Ihre Investitionen diversifizieren. Die zweite und dritte Gruppe sind die professionellen Forex-Trader und die Anfänger, die noch nie aktiv am Handel teilgenommen haben. Die vierte und stärkste Gruppe sind die algorithmischen Trader, die sich ausschließlich auf automatische Trading-Systeme verlassen (so wie es an allen Welthandelsplätzen schon der Fall ist). Angesichts der zur Verfügung liegenden Rechenleistung sind die Algo-Trader die erfolgreichsten Händler. Das beruht oft auf der Tatsache das diese mit viele kleine Positionen in der Summe viel mehr Geld verdienen und das Risiko dabei klein bleibt.


Sie kennen bereits die Gründe, warum manche beim Forex-Trading Geld verlieren und erfahrene Trader, mit üblicherweise realistischen Erwartungen, Profite generieren. Eine bestimmte Mentalität verhindert, dass man den Kurs jagt und die Regeln des Trading-Plans bricht. Wenn man als Trader über realistische Erwartungen verfügt, mindert das auch oft den psychologischen Druck des Tradings. Unerfahrene Trader können die Kontrolle über ihre Emotionen verlieren, wenn sie einen oder mehrere Trades verlieren. Das führt oft zu weiteren schlechten Entscheidungen und Verlusten.


Trading-Anfänger sollten sich ganz schnell von der Vorstellung verabschieden, dass man mit dem Forex-Handel schnell reich wird. Auch wenn es sehr viele unseriöse Trading-Gurus propagieren. Wie in jeder Karriere wird es gute und schlechte Phasen geben. Wenn man das eingesetzte Risiko pro Trade minimiert, stellt man sicher, dass ein verlustreicher Trade nicht die langfristige Performance beeinflusst.


Seien Sie sich bewusst, dass Geduld und Beständigkeit ihre wichtigsten Partner sind. Als Trader muss man mit ein paar Trades noch kein Vermögen anhäufen. Solche Vorstellungen verstärken nur eine schlechte Angewohnheit und können zu hohen Verlusten führen. Das Ziel sollte sein, über viele Monate und Jahre hinweg konstant positive Resultate zu erzielen.


Fazit:


Nachdem wir hier nun die wichtigsten Gründe, warum Forex-Trader Geld verlieren, erläutert haben ist es an der Zeit auch Neulingen Tipps zu geben.

Wenn man mit seiner Performance nicht zufrieden ist oder zu viele Verluste hat sollte man sein Trading-Verhalten nach den oben aufgeführten Fehlern abklopfen. Außerdem sollte man sich ständig weiterbilden und an Marktentwicklungen anpassen. Trading-Pläne mit einem realistischen Money-Management zu entwickeln ist ein wichtiger Schritt zu einer guten Performance.


Erfolg im Trading zeigt sich durch gute Vorbereitung und eine Gelegenheit.

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