Die Börsencrashs der Geschichte


Autor :Peter Beck (CEO, MoreTrading)


Börsencrash 1637 (Tulpenmanie)

Der erste Börsencrash der Geschichte stellt die sogenannte Tulpenmanie von 1637 dar. Im Februar 1637 platzte in den Niederlanden eine spekulative Blase rund um den Tulpenhandel. Aus Konstantinopel wurde diese Blume ein Jahr zuvor eingeführt und erfreute sich danach in bürgerlichen und aristokratischen Kreisen großer Beliebtheit.

Tulpenzwiebeln wurden damals per Terminkontrakt gehandelt. Als jedoch die gehandelte Menge die verfügbare Menge überstieg, brachen die Preise ein. Auf dem Höhepunkt der Tulpenblase wurde eine Tulpenzwiebel für das Zwanzigfache eines durchschnittlichen Jahresgehalts eines Arbeiters gehandelt.

Die Auswirkungen der Tulpenkriese ist unter Historikern umstritten. Manche gehen davon aus, dass es danach zu einer schweren Wirtschaftskrise kam, andere halten die Auswirkungen für eher moderat.


Börsencrash 1929 (Weltwirtschaftskrise)

Der Börsencrash von 1929 gehört zu den historisch bekanntesten Ereignissen. Dieser Absturz begann am "Schwarzen Donnerstag", dem 24. Oktober, und markierte den Beginn einer Weltwirtschaftskrise. Er ereignete sich aufgrund einer Spekulationsblase, die sich durch das eingeführte System zum Kauf von Kreditaktien Anfang der 1920er Jahre in den USA aufblies.

Der Crash führte zu einem Zusammenbruch des Aktienmarkts über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Krise breitete sich daraufhin auf die Realwirtschaft aus, was in den 1930er Jahren zu einer langanhaltenden Depression führte. Auch in Deutschland waren die verheerenden Auswirkungen zu spüren. Die Arbeitslosigkeit stieg rapide.

Dies erholte sich erst nach dem Eintritt der Amerikaner in den Zweiten Weltkrieg. Die nationalen Anstrengungen rund um die starke Aufrüstung zu Kriegszwecken sorgten in der Realwirtschaft und an den Finanzmärkten für einen Aufschwung, der die USA bis heute zur größten Wirtschaftsmacht der Welt machte.


Börsencrash 1973 (Ölpreisschock)

Die erste Ölpreiskriese sorgte 1973 für einen Börsencrash. Er steht am Ende eines dreißig Jahre anhaltenden Wirtschaftswachstums, das nach dem Zweiten Weltkrieg für Vollbeschäftigung und Prosperität in den Industrieländern gesorgt hatte.

Der Börsenabsturz entstand nicht durch Platzen einer spekulativen Blase sondern durch ein Embargo der arabischen Ölfördernationen (OPEC) gegen Israel und seine Verbündeten im Jom-Kippur-Krieg. Zu der Zeit stieg der Ölpreis von 3 USD pro Barrel im Oktober 1973 auf 12 USD im März 1974. Die durch die steigende Ölproduktion in den USA und die Aufgabe des Bretton-Woods-Abkommens im Jahr 1971 ohnehin fragile Situation am Ölmarkt verschlechterte sich weiter.

Durch den starken Ölpreisanstieg wurde die Weltwirtschaft abgewürgt und es kam zu einer Rezession. Erst 1978 konnte sich die Weltwirtschaft von den Folgen des Ölpreisschocks erholen. Ein zweiter Ölschock ereignete sich 1979 infolge der iranischen Revolution und der Unterbrechung der Ölexporte aus Iran für vier Monate. Der Ölpreis stieg schnell von 17 auf 35 USD, was der weltwirtschaftlichen Erholung einen Dämpfer verpasste.


Börsencrash 1987 (Schwarzer Montag)

Der Börsencrash am "Schwarzen Montag" ereignete sich am 19. Oktober 1987, der neben dem 24. Oktober 1929 als schlimmster Absturz an der Wall Street gilt. Der Dow Jones verlor 22,6% seines Werts in einer einzigen Handelssitzung und übertraf damit den Wert aus dem Jahr 1929 (-12,6%) bei weitem. Auch anderswo war dieser Rückgang deutlich zu spüren: In Paris verlor der Aktienmarkt 9,7%, in London 26% und in Hongkong sogar atemberaubende 46%.

Dieser Börsen Crash begann mit dem Platzen einer spekulativen Aktienblase, die maßgeblich von der Freihandelspolitik des US-Präsidenten Reagan befeuert wurde. Auch das wachsende amerikanische Haushaltsdefizit spielte für den Aktien Crash eine Rolle. Auf die Realwirtschaft hatte dieser Crash keine auswirkungen, da er sich innerhalb eines aufblühenden weltwirtschaftlichen Klimas ereignete. Der Schock konnte so schnell eingedämmt werden. Außerdem hatte die Fed schnell und effektiv gehandelt, was zusätzlich half, die Krise nicht ausweiten zu lassen.


Börsencrash 2000 (Platzen der Dotcom-Blase)

Im April 2000 begann ein Börsenabsturz und dauerte drei Jahre. Ende des zwanzigsten Jahrhunderts befanden sich die Aktienmärkte im Aufschwung. Die Digitalisierung machte Fortschritte und Biotech-Unternehmen sorgten dafür, dass sich eine Blase rund um Aktien dieser Firmen bildete. Der Technologieindex Nasdaq, in dem die meisten der aufstrebenden Unternehmen verzeichnet waren, verfünffachte seinen Wert zwischen 1998 und März 2000.

Mit dem Börsengang von Wanadoo und den finanziellen Problemen von Global Crossing begann die Abkühlung. Der eigentliche Crash ereignete sich aber erst später, gegen Ende des Jahres 2000. Als es dann am 11. September 2001 zum Terrorattentat auf die World Trade Center kam, hatte man es endgültig mit einem mehrjährigen Aktien Crash zu tun. Erst ab März 2003 begannen sich die Finanzmärkte wieder zu erholen.


Börsencrash 2008 (Subprime-Krise)

Bis 2007 hatte sich am US-amerikanischen Immobilienmarkt eine Blase gebildet, die aus faulen Krediten, sogenannten subprime loans bestand. Die Blase platzte 2007, woraufhin es im Jahr 2008 zu einem Börsencrash kam.

Als die Aktienmärkte 2007 ihren Bärenzyklus begannen, beschleunigte die am Montag, den 15. September 2008 angekündigte Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers den Börsencrash an der Wall Street. Der eigentliche Crash begann am 6. Oktober und läutete den Beginn der Börsenkrise 2008 ein.

Das war der Beginn der Immonbilienblase, weil Kredite an Haushalte vergeben worden waren, die sich diese gar nicht leisten konnten. Nach der Zinserhöhung der Fed im Jahr 2005, die die Kosten für die Rückzahlung von Krediten erhöhte, stieg die Zahl der Kreditausfälle schnell an und erreichte 2007 einen Anteil von 15%.

Damit verstärkte sich die Krise am Immobilienmarkt, was zu fallenden Preisen führte. Dies wiederum stürzte Kreditinstitute und Investmentfonds, die stark am Immobilienmarkt engagiert waren, in die Insolvenz. Der Börsencrash 2008 breitete sich bald auf der ganzen Welt aus, da auch viele internationale Investmentunternehmen Anteile am amerikanischen Immobilienmarkt gehalten hatten.

2008 waren dann fast alle Sektoren der Weltwirtschaft direkt oder indirekt vom Finanzcrash betroffen. Es folgten die Staatsschuldenkrise und der Börsencrash 2011, in denen Regierungen große Anstrengungen unternehmen mussten, um Banken, Finanzinstitute und sogar ganze Staaten (wie Griechenland) zu retten.


Börsencrash 2011 (Staatsschuldenkrise)

Der Börsencrash 2011 entwickelte sich als Ausläufer der Weltwirtschaftskrise 2008. Die Industrieländer mussten große Anstrengungen vollbringen, um die Folgen dieser Krise abzufedern. Dadurch entstanden hohe Defizite in den Staatshaushalten. Gleichzeitig gestaltete sich das Wirtschaftswachstum im Sommer 2011 äußerst fragil. Länder wie Griechenland standen vor dem Problem, ihre angehäuften Schulden nicht mehr zurückzahlen zu können.

Es folgten Schreckensszenarien wie mögliche Austritte aus dem Euro-Raum und Insolvenzrisiken bestimmter Banken. Gerüchte über eine Situation in Spanien, die der in Griechenland glich, vorgezogene Neuwahlen, die Herabstufung des Bonitätsrankings mehrerer Länder, mehrere angekündigte Sparmaßnahmen und enttäuschende Wirtschaftszahlen aus Europa und den USA verschlimmerten die Situation. Anleger flohen in Scharen, was beispielsweise zu einem Rückgang des kanadischen Aktienindex CAC40 um fast 30% zwischen Juli und September 2011 nach sich zog.



Zur jetzigen Krise lesen Sie bitte meinen anderen Artikel: Börsencrash 2020.


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